Wie können wir einen kritischeren und würdevolleren Umgang mit Erinnerungskultur entwickeln?
Welche kolonialen Spuren prägen Hamburg und die HafenCity bis heute?
Und wie lassen sich koloniale Mythen – zum Beispiel rund um Kolumbus – sichtbar machen und dekonstruieren?
Die Ausstellung de:colonial monuments ist ein Projekt von Studierenden aus den Studiengängen Kommunikationsdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und Public History der Universität Hamburg. In acht Kollektiven haben sie sich über ein Semester hinweg mit kolonialen Spuren in Hamburg und insbesondere in der HafenCity auseinandergesetzt.
Im Seminar de:colonial monuments entwickelten die Studierenden neue, experimentelle Formen von Erinnerungskultur. Entstanden sind unter anderem:
audiovisuelle Installationen
künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum
partizipative Archiv- und Gesprächsformate
Betonspuren als Informations- und Reflexionsflächen
Die Ausstellung versteht Erinnerung nicht als abgeschlossenes Archiv, sondern als offenen, lebendigen und umkämpften Prozess. Besucher*innen sind eingeladen, Leerstellen im Stadtraum zu entdecken, Fragen zu stellen und sich aktiv mit Verantwortung, Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.
Hinweis
Programm Mi, 11.02.2026
18:00–19:00 Uhr
Columbus zu Columbus – Performativer Walk durch die HafenCity
19:15–19:30 Uhr
Die Baakenhafen Oper – Listening Session
19:30–20:00 Uhr
Einführung & Talk mit den Kollektiven