Ausstellungen

Unsere Ausstellungen sind immer auch Einladungen, mitzugestalten, mitzudenken und mitzuverändern. Klar, gibt es bei uns auch Objekte und Informationen, die gezeigt und ausgestellt werden. Lebendig werden Ausstellungen erst dann, wenn sie be-griffen und ausprobiert werden.

Aktuell

Was kommt da Neues an die Elbe? Ein Opernhaus für Hamburg
present

Ein neues Opernhaus für Hamburg? Kaum ein Bauvorhaben wird derzeit so kontrovers diskutiert. Zwischen Begeisterung für einen neuen Kulturort und Kritik an Kosten, Standort und Beteiligung prallen unterschiedliche Meinungen aufeinander.

Geplant ist ein Opernneubau in der HafenCity auf dem Baakenhöft. In der öffentlichen Debatte wird dabei auch die Unternehmensgeschichte der Kühne-Stiftung als Finanzierungsgeberin thematisiert, insbesondere ihre Bezüge zur Zeit des Nationalsozialismus. Zudem befindet sich der geplante Standort auf ehemaligen Hafenflächen mit Bezug zur deutschen Kolonialgeschichte. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, welche Bedeutung Erinnerungskultur an diesem Ort haben sollte. 

Die Ausstellung „Was kommt da Neues an die Elbe?“ greift diese unterschiedlichen Debatten auf und macht sie für Jugendliche an verschiedenen Stationen spielerisch zugänglich. Sie lädt dazu ein, Informationen kennenzulernen, verschiedene Positionen zu vergleichen und sich eine eigene Meinung zu bilden: Was bedeutet ein neues Opernhaus für die Stadt?

 

Über die Ausstellung:

Die Ausstellung ist ein Ergebnis des Seminars „Kinder und Jugendliche als Akteur:innen der Stadtentwicklung“ das im WiSe25/26 an der HAW Hamburg, Studiengang Soziale Arbeit in Leitung von Sureija Gotzmann und in Kooperation mit dem Urbaneo – Junges Architektur Zentrum stattfand. 

Fr. 13. 02. Februar 2026  –  So. 26. 04. April 2026

Vergangen

de:colonial monuments/ Ausstellung & Veranstaltungsprogramm im Urbaneo
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Vernissage

11.02.2026 / 17:00–21:00 Uhr

12.02.2026 / 14:00-20:00 Uhr 

Wie können wir einen kritischeren und würdevolleren Umgang mit Erinnerungskultur entwickeln?
Welche kolonialen Spuren prägen Hamburg und die HafenCity bis heute?
Und wie lassen sich koloniale Mythen – zum Beispiel rund um Kolumbus – sichtbar machen und dekonstruieren?

Die Ausstellung de:colonial monuments ist ein Projekt von Studierenden aus den Studiengängen Kommunikationsdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und Public History der Universität Hamburg. In acht Kollektiven haben sie sich über ein Semester hinweg mit kolonialen Spuren in Hamburg und insbesondere in der HafenCity auseinandergesetzt.

Im Seminar de:colonial monuments entwickelten die Studierenden neue, experimentelle Formen von Erinnerungskultur. Entstanden sind unter anderem:

  • audiovisuelle Installationen

  • künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

  • partizipative Archiv- und Gesprächsformate

  • Betonspuren als Informations- und Reflexionsflächen

Die Ausstellung versteht Erinnerung nicht als abgeschlossenes Archiv, sondern als offenen, lebendigen und umkämpften Prozess. Besucher*innen sind eingeladen, Leerstellen im Stadtraum zu entdecken, Fragen zu stellen und sich aktiv mit Verantwortung, Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Mi. 11. 02. Februar 2026  –  Do. 12. 02. Februar 2026
PLAY25 Creative Gaming Festival
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Wir freuen uns sehr das PLAY dieses Jahr in unseren Räumen willkommen zu heißen!

Das 18. PLAY – Creative Gaming Festival lädt dich ein, die Welt kreativer Games zu entdecken: mit interaktiven Workshops, spannenden Inputs zur digitalen Spielkultur und vielen Angeboten zum Mitmachen.

Das diesjährige Festivalthema „Take Care“ rückt das Thema Verantwortung in den Fokus – als Spielmechanik, in Spielnarrativen rund um Sorgearbeit, durch unterstützende Rollen in Multiplayer-Games und mit Blick auf die große Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung und Fürsorge für unseren Planeten. PLAY25 lädt zu einer kritischen wie kreativen Auseinandersetzung mit Wirkmechanismen, Produktionsbedingungen und Praktiken rund um das interaktive Medium Computerspiel ein.

In Talks, Workshops, Shows und unserer Ausstellung kannst du mit dabei sein!

Das Festival ist in fast allen Programmpunkten kostenfrei. Lediglich das Schulprogramm kostet 125 Euro pro Klasse für Schul-Workshops und 65 Euro pro Klasse für einen Festivalbesuch (inkl. Ausstellung & Creative Gaming Studio).

Weitere Infos findet ihr hier.

Mi. 12. 11. November 2025  –  Sa. 15. 11. November 2025
Togetherness
Hands On Partizipation Kunstpioniere past

Was bedeutet „Togetherness“ in unserer Zeit? Wie erleben wir „Gemeinsamkeit & Einsamkeit“ im städtischen Alltag? Mit diesen Fragen setzt sich der 12. Jahrgang der Winterhuder Reformschule auseinander und erforscht die HafenCity aus einer künstlerischen Perspektive. Das Urbaneo dient dabei als Ausgangspunkt und Forschungsbasis.

Die Ausstellung zeigt die künstlerischen Ergebnisse der Forschungen und bietet Einblicke in den Entstehungsprozess. Viele Fragen, die die Schüler:innen an die HafenCity stellen, hängen bereits im Raum. Noch viel mehr Fragen (und kreative Antworten) werden im Laufe der Zeit hinzukommen. Gestaltet und begleitet wird das Projekt von der Künstlerin Jana Beckmann vom Studio flex. Es ist Teil der Kunstpioniere, ein Kooperationsprogramm zwischen Schulen und Hamburger Kunstmuseen und Ausstellungshäusern.

Do. 03. 04. April 2025  –  Fr. 31. 10. Oktober 2025
Inventar
Baukultur Hands On past

In der interaktiven Ausstellung „Inventar“ untersuchen wir, welche Ressourcen, Ideen und gesellschaftlichen Prozesse in Architektur einfließen. An fünf Stationen werden Aspekte wie Material, Gesellschaft, Wirtschaft, Form und Umwelt auf spielerische Weise erfahrbar. Dabei geht es um Fragen wie: Was prägt unser Verständnis von Baukultur? Wie beeinflussen Entscheidungen über Materialien, Organisation und Gestaltung unsere Umwelt? Besucher:innen sind eingeladen, darüber nachzudenken, selbst zu experimentieren und die eigenen Perspektiven einzubringen.

Fr. 21. 02. Februar 2025  –  Do. 01. 01. Januar 2026